Aids-Truck an den Kaufmännischen Schulen Hanau
Bildungsprojekt in Kooperation mit Hilfswerk missio und Bistum Fulda
Neuartige Wege der Unterrichtsgestaltung bestritten die Religionslehrer, als der Aids-Truck der katholischen Hilfsorganisation missio für zwei Tage an den Kaufmännischen Schulen Hanau Station machte. Der im gesamten deutschsprachigen Raum tourende, fast 20 m lange Sattelschlepper beherbergt eine multimediale und erlebnisorientierte Ausstellung.
Die Schüler und Schülerinnen konnten am Beispiel eines Jungen aus Südafrika und eines Mädchens aus Uganda Einblick in die Lebenswelt ihrer afrikanischen Altersgenossen erhalten, der sie mit den Folgen von HIV und Aids konfrontierte. Sehen, fühlen und handeln gehörten ebenso zur Ausstellung wie Informationen über harte Fakten. Die Besucher erfuhren viel über Hilfsprojekte, Präventionsarbeit und Begleitung Aids-Kranker und ihrer Angehörigen. Vor allem aber erhielten die Vollzeit- und Teilzeitschüler Gelegenheit zu überlegen, was sie selber tun können, um der Krankheit entschieden entgegen zu treten und sich solidarisch mit von Aids betroffenen Menschen zu zeigen.
Vor- und Nachbereitung im Unterricht sowie Begleitung durch pädagogisch und fachlich geschultes Ausstellungspersonal rundeten das von der Fachgruppe Religion koordinierte Projekt ab.
Dank der Brisanz des angstbesetzten Themas und der älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen geläufigen Multimedia-Elemente wie MP3-Player und PC-Voting wurde die Ausstellung begeistert angenommen. Vierzehn Klassen der Kaufmännischen Schulen Hanau nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Großraumtrucks, der nach Unterrichtsende auch für andere Organisationen, zum Beispiel Hanauer Kirchengemeinden, zugänglich war.







