Automobilkaufmann/frau - Berufsbild

Der neue Beruf des Automobilkaufmanns/der Automobilkauffrau ist speziell auf die organisatorischen- und kaufmännischen Bedingungen des Kfz-Gewerbes zugeschnitten, wobei das Auto und sein Markt im Vordergrund stehen. Automobilkaufleute sind in erster Linie in Autohäusern, aber auch bei Automobilherstellern und Importeuren sowie in deren Niederlassungen und in Vertriebsorganisationen der Kfz-Branche tätig.

Voraussetzungen

Die Aufgabengebiete des Automobilkaufmann/-frau

Automobilkaufleute werden während ihrer Ausbildung auch mit allen Aspekten des Verkaufs von Neu- und Gebrauchtwagen vertraut gemacht, insbesondere mit allen vor- und nachbereitenden Maßnahmen. Die unmittelbare Verkaufstätigkeit wird von Automobilverkäufer/innen übernommen.

Persönliche Eignung und wichtige Voraussetzungen

Anforderungsprofil für kaufmännische Berufe im Kfz-Gewerbe:

Die kaufmännischen Autoberufe Bürokaufmann/frau und Automobilkaufmann/frau eignen sich gleichermaßen für junge Männer und junge Frauen und stehen auch beiden offen.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) hat für den Automobilkaufmann/frau folgendes Anforderungsprofil erstellt:

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann/-frau dauert drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich.
Die schriftliche Zwischenprüfung erfolgt in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres und stellt die Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung dar.

Die Ausbildung erfolgt nach dem dualen System, gegliedert in einen betrieblichen und schulischen Bereich (vgl. Lernfeldübersicht).

Gemäß der Verordnung über die Berufsschule vom 9. September 2004 erhalten Berufsschüler und Berufsschülerinnen folgende Abschlüsse:  Hauptschulabschluss oder Mittleren Bildungsabschluss.

Zusatzqualifikation Fachhochschulreife

Seit dem 01.02.2003 gilt eine neue Berufsschulverordnung. Danach ist es möglich, mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule einen der Fachhochschule gleichwertigen Abschluss zu erhalten.

 

Weiterbildung und berufliche Aufstiegsmöglichkeiten

 

Innerbetrieblich

 

Fortbildung 

Weitere Aufstiegsmöglichkeiten

Nach mindestens einem Jahr Berufspraxis bietet sich für qualifizierte Berufsschulabsolventen/innen außerdem die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in Fachrichtung Betriebswirtschaft an den Kaufmännischen Schulen I an.

Berufliche Perspektiven

Da es sich um ein neues Berufsbild handelt und bisher keine Erstausbildung möglich war, ergeben sich gute Beschäftigungsaussichten. Hierfür spricht die Tatsache, dass das Berufsbild breit angelegt ist und damit Tätigkeitsmerkmale verschiedener Ausbildungsberufe zusammenfließen, die jedoch eine derartige Branchenspezifik nicht besitzen.

Durch die zunehmende internationale Verflechtung im EG- und Weltmaßstab werden sich auch bei den Importeuren, Fahrzeugherstellern und Vertriebsorganisationen Ausbildungsmöglichkeiten ergeben.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung im Tarifgebiet "Hessen" ist für die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden im Kfz-Gewerbe einheitlich

Kontakte

www.arbeitsagentur.de  / berufenet /Automobilkaufmann/-frau

www.kfzgewerbe.de

www.autoberufe.de

www.hanau.ihk.de

www.vda.de